Save the Date: Jahrestreffen 2026

Digital, findbar und offen? – Aktuelle Herausforderungen im Umgang mit audiovisuellem Kulturgut (AT)

Das nächste Treffen des Netzwerks Mediatheken findet im Bundesarchiv, Standort Berlin-Lichterfelde statt.

  • Datum: 29. Oktober 2026
  • Vorläufiger Zeitrahmen: 10:00–16:30 Uhr
  • Ort: Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde, Finckensteinallee 63, 12205 Berlin
  • Eine virtuelle Teilnahme ist möglich.

Im Mittelpunkt des Netzwerktreffens sollen derzeitige Herausforderungen im Umgang mit audiovisuellem Kulturgut stehen. Das Treffen zielt darauf ab, aktuelle Fragen und Entwicklungen zu diskutieren und gemeinsam praxisnahe Antworten zu finden.

Den inhaltlichen Rahmen für unseren Austausch bilden insbesondere folgende Fragestellungen:

  • Welche konkreten Chancen bringen neue Technologien für die Erschließung und Bereitstellung von audiovisuellen Medien im digitalen Raum mit sich?
  • Wie und auf welchen Feldern lässt sich KI anschlussfähig einsetzten?
  • Welche rechtlichen Herausforderungen und Lösungsansätze zeigen sich in den verschiedenen Sammlungskontexten?

Das Netzwerktreffen lebt von der Mitwirkung seiner Mitglieder und lädt ebenso Interessierte herzlich ein, sich am Praxisdialog zu beteiligen.

Vorschläge für Inputs und zu diskutierende Themen richten Sie bitte bis zum 27. Juli 2026 an DRA-Assistenz@dra.de.

Rechtzeitig vor der Tagung folgt noch eine separate Einladung mit dem genauen Ablauf. Parallel veröffentlichen wir das Programm auf dieser Website.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme und Beteiligung!

Das Vorbereitungs-Team

Dr. Patricia Blume, Universitätsbibliothek Leipzig

Alexander Boix, Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) der Friedrich Ebert Stiftung

Bernd Hawlat, Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv (DRA)

Margret Plank, TIB – Leibniz Informationszentrum für Technik und Naturwissenschaften

Jahrestreffen 2024

„Kulturgut bewahren, Zugang ermöglichen: Zwischen Langzeitsicherung und Benutzung audiovisueller Medien“

Das nächste Treffen des Netzwerks Mediatheken findet im Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn statt.

  • Datum: 21. November 2024
  • Uhrzeit: 10:00–16:30 Uhr
  • Ort: Archiv der sozialen Demokratie, Godesberger Allee 149, 53175 Bonn

Das Treffen soll als hybride Veranstaltung durchgeführt werden, sodass es neben einer Teilnahme vor Ort die Möglichkeit einer virtuellen Beteiligung über das Videokonferenztool Zoom geben wird. Die entsprechenden Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zugesandt.

Die thematischen Schwerpunkte liegen in diesem Jahr auf Fragen rund um die Bestandserhaltung und Digitalisierung sowie die Nutzbarmachung audiovisueller Medien. Unter anderem wird die Technische Informationsbibliothek (TiB) das Projekt „Automatisiertes Verbundsystem für audiovisuelle Bestände über einheitliche Filmidentifikatoren (AV-EFI)“ vorstellen und das AdsD über sein aktuelles Umbauprojekt und laufende Film-, Video- und Tondigitalisierungsvorhaben berichten. Zudem ist eine Praktiker:innendiskussion geplant, um zum kollegialen Austausch konkreter Erfahrungen, z. B. zur Kontextualisierung audiovisueller Inhalte, anzuregen.

Das Programm finden Sie hier.

Bitte senden Sie Ihre Zu- oder Absage und Rückfragen per E-Mail an: alexander.boix@fes.de.

Archivdaten des ZDF für Wissenschaft und Forschung

ZDF-Medienarchiv kooperiert bei Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit der UB Leipzig

Seit vielen Jahren erreichen das ZDF zahlreiche wissenschaftliche Anfragen: Wie wurde vom Sender über die Wiedervereinigung berichtet? Was war das Diskussionsthema dieser oder jener Talkshow? Welche Folgen der „Schwarzwaldklinik“ wurden wann ausgestrahlt? Fast immer können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZDF-Archives solche Frage beantworten. Doch jetzt geht das ZDF gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Leipzig einen weiteren Schritt in Richtung Transparenz: Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG geförderten Programms „E-Research-Technologien“ soll in den nächsten zwei Jahren eine Suchoberfläche aufgebaut werden, mit deren Hilfe die Wissenschaftscommunity zukünftig online Daten aus dem ZDF-Fernseharchiv erforschen kann. 

ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut: „Im Medienzeitalter sind die Rundfunkarchive zu einer Form des medialen Gedächtnisses geworden, ohne die sich Zeitgeschichte nicht mehr erzählen lässt. Das ZDF ist sich dieser Verantwortung bewusst und engagiert sich darum seit vielen Jahren dafür, Wissenschaft und Forschung, aber auch der Öffentlichkeit im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten Zugang zu seinem Archivgut zu eröffnen.“ 

Die UB Leipzig wird diese neue Recherchemöglichkeit entwickeln. Sie verfügt auf dem Gebiet der medienübergreifenden Suchmaschinen über große Kompetenz und betreibt zudem den Fachinformationsdienst für Medien-, Kommunikations- und Filmwissenschaft „adlr.link“, wo derzeit in rund drei Millionen Datensätzen nach Literatur, AV-Medien und Onlineressourcen recherchiert werden kann. Als Datenbasis für das Projekt dienen vornehmlich Metadaten, die in Programmzeitschriften, EPGs (elektronischen Programmführern) oder im Teletext bereits veröffentlicht und in den ZDF-Archivdatenbanken ergänzt beziehungsweise konkretisiert wurden. Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig und Initiator des Pilotprojekts: „Die Zusammenarbeit mit dem ZDF bei diesem innovativen Projekt war von Anfang an sehr konstruktiv und offen. Unsere Projektpartnerschaft stellt eine am Gemeinwohl orientierte Zusammenarbeit dar, die den Wandel der Medienarchive zu Kulturdatenbanken vollzieht.“ 

Auch das ZDF ist von diesem Projekt überzeugt: „Wir möchten mit dieser Initiative die partnerschaftliche Vernetzung mit Wissenschaft und Forschung fördern“, erläutert Dr. Beate Scherer, Leiterin des ZDF-Archivs, „größere Transparenz über die programmlichen Leistungen des ZDF schaffen und damit einen Beitrag zum ‚Public Value‘ des ZDF leisten.“ 

Neue Website online

Seit dem 15. Februar 2018 präsentiert sich das Netzwerk Mediatheken mit einer neuen Website. Die neue Website ist wegen ihres responsiven Designs nun auch auf mobilen Geräten problemlos nutzbar.