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Abteilung D&A des hr |
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Die Abteilung "Dokumentation und Archive" (D&A) erschließt und archiviert Sendungen und Produktionen des Hessischen Rundfunks (hr) und dokumentiert externe Informationen, die für die tägliche journalistische Aufgabe und den rundfunkpolitischen Auftrag relevant sind. Die inhaltliche Ausrichtung des Bestandes hat universellen Charakter, wobei sich der thematische Schwerpunkt der Berichterstattung des Senders, über das Land Hessen und seine Bewohner, auch in den Beständen markant widerspiegelt. |
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Archive und Bibliothek unter einem Dach |
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Ende der Fünfziger Jahre wurden die bis dahin dezentral verwalteten Bestände (Lautarchiv, Bibliothek, Pressesammlung, Hörfunk- und Fernsehmaterialien, Aktenarchiv) zu einer gemeinsamen Organisationseinheit "Archivwesen" zusammengefasst. Der hr war somit eine der ersten Rundfunkanstalten innerhalb der ARD mit einer zentralen Archivverwaltung. Zusätzlich zur klassisch archivischen Bestandspflege und Informationsvermittlung wurde die Abteilung auch mit senderelevanten Aufgaben wie Programmbereitstellung und Programmaustausch beauftragt. Unterstellt wurde die Abteilung dem Programmdirektor Hörfunk. |
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Medienübergreifende Informationsvermittlung und Zentralarchiv |
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Mitte der Neunziger Jahre reagierte der Sender auf die technischen Neuerungen und informationspolitischen Veränderungen (Schlagworte: Digitalisierung und Internet) mit einer Reorganisation seiner Archivabteilung. Mit einem gemeinsamen Zentralmagazin für die audiovisuellen Formate wurde der Übergang von den unterschiedlichen Trägermaterialien (Tonband, CD, Film, Magnetband) zu künftigen, gemeinsamen Medien (DVD, Massenspeicher) vorbereitet. Die bestehenden Planungen für den Hörfunk-Neubau wurden radikal überarbeitet und statt eines Hörfunk-Magazins wurde auf gleichen Raum ein gemeinsames Magazin für Hörfunk und Fernsehen realisiert. Im angrenzenden medienübergreifenden Info-Center werden Recherchen für Hörfunk- und Fernsehsendungen durchgeführt. |
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Bestände | ||||
Hörfunkproduktionen |
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Der Archivbestand des Hörfunkes reicht zurück auf vereinzelte Produktionen aus der Zeit von Radio Frankfurt (1945-49). Damals wurden leider viele Sendungen "live" gefahren und "versendeten" sich. Auch war es üblich, Bänder erneut zu bespielen, so dass aus den ersten Nachkriegsjahren nur wenige Tondokumente überliefert sind.
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Fernsehproduktionen |
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Seit Beginn des 1. Fernsehprogrammes 1952 hat sich der hr an der Zulieferung von Fernsehproduktionen beteiligt. 1964 ging er mit einem eigenen 3. Fernsehprogramm auf Sendung. Heute betreibt der hr nicht nur das Hessen Fernsehen, sondern produziert eigene Beiträge für die ARD, Phönix, Kinderkanal, ARTE und 3sat. |
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Die Digitalisierung der Fernsehproduktion und der Sendestraße ist zur Zeit noch nicht abgeschlossen. Entsprechend wird das Sendematerial weiterhin auf einzelnen Trägern archiviert.
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Pressearchiv und Bibliothek |
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Die klassische Zeitungsausschnittssammlung, die auf Bestände der Vorläufer des hr zurückgreifen kann, wurde in den 90iger Jahren abgeschlossen. Seit 1997 nutzt der hr in Kooperation mit dem ZDF, dem MDR, br und DLR die Pressedatenbank SPHINX. Die Datenbank enthält neben Zeitungen und Zeitschriften auch Nachrichten und Agenturmeldungen. Hinzu kommen eine Ereignis- und Personendatenbank und einschlägige Nachschlagewerke.
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Historisches Archiv |
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Die Bestände zur Geschichte des hr werden noch überwiegend konventionell gesammelt und vorgehalten.
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Notenarchiv |
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Für seine Klangkörper (Symphonieorchester und Big Band) unterhält der hr ein Notenarchiv, das über einen ausgewählten Bestand von eigenen Noten verfügt. Die meisten Noten, die für die hr-Orchester zum Einsatz kommen, werden über den Notenhandel geliehen. Es werden aber auch eigene Kompositionsaufträge und Arrangements in Auftrag gegeben.
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Crossmediale Publikationen |
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Bereits in die ersten Planungen eines Internetangebotes des hr war die Abteilung einbezogen und zur Bereitstellung von Informationen aufgefordert. Hieraus entwickelte sich ein multimedialer Hinweisdienst mit "hessischen Bezug", der "inline" verwaltet wird. Zu relevanten Jahrestagen werden Informationen über die Person oder das Ereignis zu einem Dossier zusammengestellt. Neben Presseinformationen, Buchtiteln und Fotos werden die vorhandenen Sendungen aus Hörfunk und Fernsehen recherchiert und nach Möglichkeit online verbunden, so dass sie direkt aufgerufen und abgespielt werden können. Die Dossiers werden darüber hinaus mit relevanten Seiten im Internet verlinkt, bevor sie den Redaktionen zur Programmplanung angeboten werden. |
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Nutzung der Archive durch Dritte |
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Die Archivbestände des hr werden für interne Zwecke vorgehalten und dienen in erster Linie den journalistisch-redaktionellen Aufgaben des Senders. Nur in begründeten Ausnahmefällen können Dritte, die ein wissenschaftliches oder ähnlich berechtigtes Interesse nachweisen, die Archive des hr benutzen, soweit dies ohne Beeinträchtigung der dienstlichen Archivnutzung möglich ist. Dies schließt ausdrücklich auch kulturelle Einrichtungen und Bildungsinstitutionen mit ein. Für Ausstellungen und ähnliche Präsentationen stellt der hr im Rahmen seiner rechtlichen Möglichkeiten Exponate aus seinem Bestand zur Verfügung.
Der Zugriff auf die Archivdatenbanken ist für Dritte von außen nicht möglich.
Hessischer Rundfunk Gegen einen Unkostenbeitrag können Kopien von einzelnen Produktionen für private Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Der Archivservice gibt Auskunft über anfallende Kosten:
Hessischer Rundfunk Von ausgewählten beliebten Sendungen sind Sonderproduktionen auf DVD/CD oder Video erschienen, die erworben werden können. Über die jeweiligen Produktionen und anfallende Kosten informieren die Internetseiten von hr-media.
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