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Stiftung
Haus der Geschichte
der Bundesrepublik Deutschland

Haus der Geschichte

Museumsmeile
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn
Tel.: (0228) 91 65-0
Fax: (0228) 91 65-302
E-Mail: post@hdg.de
www.hdg.de

Öffnungszeiten
Di-So 9-19 Uhr

Öffnungszeiten Informationszentrum
Di-Fr 9-17 Uhr

Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland / Zeitgeschichtliches Forum Leipzig ist ein Ausstellungs-, Dokumentations- und Informationszentrum zur deutschen Zeitgeschichte vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die unmittelbare Gegenwart. AV-Medien werden als "moderne Objekte" gesammelt, dienen zur vertiefenden Information in Ausstellungen und sind Teil eines umfassenden Internet-Auftritts.


 
Informationszentrum -
Bibliothek und Mediathek zur deutschen Zeitgeschichte
Arbeitsplatz im Informationszentrum
Online-Recherche
  • Öffentlicher Zugang

    Das Informationszentrum stellt mit seinen Medienangeboten eine Besonderheit unter den Museumsbibliotheken Deutschlands dar. Es versteht sich als Service-Einrichtung für externe und interne Nutzer. In vier Medien-Carrels kann das Medienangebot gesichtet werden.

    Im Informationszentrum finden die Besucher über 3.700 direkt verfügbare AV-Medien (Stand: August 2007) zur Politik-, Wirtschafts-, Sozial-, Kultur- und Alltagsgeschichte von 1945 bis zur Gegenwart. Etwa 820 aus dem knapp 61.000 Bücher umfassenden Bestand behandeln das Thema "Rundfunk und Fernsehen". Wichtige Zeitschriften zu diesem Thema werden geführt.

    Recherche in den Beständen des Informationszentrums:


    Telefon: (0228) 91 65-236
    Fax: (0228) 91 65-302
    E-Mail: iz@hdg.de

Screenshot Online-Datenbank des Hauses der Geschichte
Großformat
Online-Recherche
  • Medienbestände

    Die Mediathek hat der Aufgabe des Hauses entsprechend Sammlungsschwerpunkte beim Erwerb von Medien gebildet.

    Audiovisuelle Medien über Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur stellen Zeitzeugen, die für die museale Arbeit von besonderer Bedeutung sind, in den Mittelpunkt; so z.B. die Fernseh-Interviewreihe "Zur Person" von Günter Gaus und "Im Gespräch" von Ernst Elitz.

    Die Mediathek dokumentiert ferner zeithistorisch relevante Sendungen, die im deutschen Senderaum ausgestrahlt werden:

    • Hierzu zählen auch "Tagesschau mit Wochenspiegel", "Tagesschau vor 20 Jahren" und die aktuellen "Heute-Sendungen". Diese Sendungen bilden den Kern eines entstehenden Nachrichtendokumentationsbestandes.

    • Redaktionelle Sendungen werden archiviert und retrievalfähig aufbereitete Informationen in der Datenbank angelegt. Die inzwischen etwa 31.100 Datensätze (Stand: August 2007) bilden einen einmaligen Medienpool zur deutschen Zeitgeschichte. Die Daten stehen auch externen Nutzern auf Anfrage zur Verfügung. Eine Einstellung ins Internet über die Online-Datenbank "Suche in den Sammlungen" ist geplant. Sichtungsmöglichkeiten hängen von den Nutzungsrechten ab.

    Einen themenspezifischen Zugang bieten die 500 Tonkassetten der WDR-Hörfunkserie "Zeitzeichen" und eine Fülle zeithistorischer Originaltonquellen.

    Werbefilme aus Kino und Fernsehen geben einen Einblick in die Produkt- und Wirtschaftsgeschichte Deutschlands.

    Typisch museale Medienbestände sind u.a. die Schallplattensammlung und Lehrfilme aus der DDR.

    Die Mediathek dokumentiert ebenfalls alle vom Haus produzierten und in den Ausstellungen eingesetzten AV-Medien. Damit sind sämtliche Medien der Ausstellungen nachweisbar und nachvollziehbar.

    Ansprechpartnerin: Ulrike Krüsmann
    Telefon: (0228) 91 65-505
    Fax: (0228) 91 65-555
    E-Mail: kruesman@hdg.de


 
  • Besondere Angebote

    Das Informationszentrum bietet Besuchern auf Terminals Zugang zu speziellen Informationen: so z.B. Zugriff auf verschiedene Nachrichtenagenturen, insbesondere die dpa-News Show, alle Ergebnisse der Bundestagswahlen seit 1949 und der Volkskammerwahl von 1990 jeweils mit den Biographien aller Abgeordneten. Ebenfalls ist das Internet-Angebot des Hauses der Geschichte im Informationszentrum abrufbar. Das "Book of Fame", eine interaktive Multimediastation, zeigt in kurzen Videosequenzen das berufliche und gesellschaftliche Wirken bekannter Persönlichkeiten aus dem deutschen Wirtschaftsleben der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
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AV-Medien in den Ausstellungen
Panoramawand

Hörstationen in der Dauerausstellung

Das Museum für Zeitgeschichte zeigt in seiner Dauerausstellung deutsche Geschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart. Die Ausstellung ist erlebnisorientiert und besucherfreundlich konzipiert und gestaltet. Hierbei kommt dem Medieneinsatz eine wichtige Rolle zu.

Bereits im Foyer werden die Besucher durch Informationsterminals über die verschiedenen Angebote des Museums täglich aktuell informiert. Sie können vor Besuch der Dauerausstellung in der Multivision "Ein Tag in Deutschland - Spuren durch die Geschichte" eine animative Hinführung zu den Themen der Ausstellung erleben. In der Dauerausstellung selbst stehen 114 Medienstationen zur Verfügung. Am Ende des Rundganges spielt ein Monitor aktuell Texte einer großen deutschen Nachrichtenagentur ein. Nach Verlassen der Ausstellungshallen fällt der Blick auf die Video-Panoramawand mit ihren 96 Cubes, auf denen alternierend Videokunstbeiträge und der Beitrag des Hauses der Geschichte "Zukunft in unserer Verantwortung" zu sehen sind.

Der Einsatz von AV-Medien in der Dauerausstellung folgt einem dreistufigen Medienkonzept:

  • Auf der ersten Informationsebene vermitteln permanent laufende Monitore und ständig präsentierte Töne dem Besucher allgemeine Informationen. Hierzu zählen auch die Trailer auf selektiv anwählbaren Monitoren und sensor-gesteuerte Einrichtungen, die beim Betreten oder Herantreten automatisch ausgelöst werden.

  • Auf der zweiten - vertiefenden - Informationsebene kann der Besucher an zahlreichen Stationen selektiv Ton- und Filmbeiträge anwählen. Er entscheidet sich bewusst für einzelne Themen, setzt Schwerpunkte.

  • Auf der dritten - detailliert vertiefenden - Informationsebene kann der Besucher individuell interaktiv oder auch gruppeninteraktiv auf große Datenmengen und Informationsmaterialien zugreifen. Hier bieten sich auch Möglichkeiten zurückzublicken, zu vergleichen und Informationen zu verknüpfen.

Virtueller Rundgang durch das Haus der Geschichte

Die AV-Medien erfahren eine hohe bis sehr hohe Besucherakzeptanz.

In den Wechselausstellungen des Hauses der Geschichte werden Medien nach dem gleichen museumsdidaktischen Prinzip eingesetzt.

Im Juni 1997 veröffentlichte das Haus der Geschichte ferner eine an den Grundprinzipien der Ausstellung orientierte CD-ROM "Erlebnis Geschichte - Deutschland seit 1945".

Seit Mai 2000 können Besucher der Website das Museum und seine Dauerausstellung über einen virtuellen Rundgang erkunden.

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Virtuelle Ausstellungen
Lebendiges virtuelles Museum Online

Mit dem Lebendigen virtuellen Museum Online (LeMO) präsentiert das Haus der Geschichte ein multimediales Informationsangebot zur deutschen Geschichte von 1900 bis zur Gegenwart im Internet. LeMO ist ein Gemeinschaftsprojekt des Hauses der Geschichte, des Deutschen Historischen Museums und des Fraunhofer Instituts für Software und Systemtechnik. Beim virtuellen Gang durch das 20. Jahrhundert werden 3D-Animationen (VRML) sowie Film- und Tondokumente mit den musealen Objektbeständen und Informationstexten (HTML) verknüpft und vermitteln so ein umfassendes Bild von Geschichte.
Das LeMO-Archiv gibt einen Überblick über sämtliche in LeMO eingesetzten Film- und Tondokumente.

Kinoschlager in Deutschland

Die virtuelle Ausstellung Kinoschlager in Deutschland. 50 Jahre deutsche Kinogeschichte in Filmplakaten des Hauses der Geschichte lädt zu einer Reise durch die Geschichte des Kinos und seiner Kassenschlager in Ost- und Westdeutschland ein. Auf überzeugende Weise wird anschaulich, wie unterschiedlich dieselben Ereignisse in West und Ost interpretiert und wie verschiedene Kinoabende erlebt und diskutiert wurden. Die Plakate zu den Filmen mit den jährlich höchsten Besucherzahlen vermitteln einen spannenden Einblick in die gesamtdeutsche Kulturgeschichte von 1949 bis 1998.

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