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Filmbestand |
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Im Filmarchiv findet sich daher zum einen die Filmüberlieferung zentraler Stellen des Deutschen Reiches, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland, darunter - soweit erhalten - alle Spiel- und Dokumentarfilme des sog. Dritten Reiches, die Filmproduktion der DDR sowie der Großteil der mit Mitteln der Bundesrepublik Deutschland produzierten Kinowochenschauen nach 1945, daneben auch Filme des Gesamtdeutschen Institutes, der Bundeszentrale für politische Bildung, der Bundeswehr oder des Bundespresseamtes. Zum anderen erhält das Bundesarchiv von jedem mit Mitteln des Bundes geförderten Film eine Belegkopie. |
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Filmbegleitende Unterlagen |
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Entsprechend der weiteren Aufgabenteilung im Kinematheksverbund wird die Sammlung filmbegleitender Unterlagen nicht systematisch vorgenommen. Gleichwohl befinden sich in historisch gewachsenen Sammlungen eine beachtliche Menge an Fotos zu Schauspielern oder Filmen, an Filmplakaten und schriftlichen Unterlagen. Nennenswert ist auch der wohl größte Bestand an Zulassungsunterlagen zu deutschen Filmen aus dem Deutschen Reich und der DDR. |
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Produktionsakten und Geschäftsschriftgut |
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Produktionsakten und Geschäftsschriftgut amtlicher Provenienz wird ebensowenig im Filmarchiv aufbewahrt; hier sind je nach Herkunft die Abteilung DDR (für DEFA-Akten) und die Abteilung Reich (z.B. für Akten des Reichspropagandaministeriums) in Berlin, die Abteilung B (für Akten z.B. des Bundespresseamtes) in Koblenz oder das Militärarchiv in Freiburg (für Reichswehr, NVA und Bundeswehr) zu adressieren.
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Benutzung von Filmen |
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Eine Sichtung und Ausleihe von Filmen ist für jedermann möglich und kostenpflichtig. Es entstehen Archivgebühren für Recherche, Sichtung und Ausleihe, die für wissenschaftliche Zwecke teilweise ermäßigt sind. Aus urheberrechtlichen Gründen ist für eine Ausleihe zur Vorführung oder Ausschnittkopierung die Zustimmung der Rechteinhaber erforderlich, die zusätzliche Gebühren erheben. Anschriften der Rechteinhaber werden bei Interesse an einem Film mitgeteilt; die Nutzungsrechte sind jeweils zwischen diesen und dem Benutzer zu verhandeln, die Kosten entsprechend unterschiedlich und nicht vom Bundesarchiv vorherzusagen. Weitere Kosten entstehen für Duplikate, die von kopiertechnischen Betrieben nach marktüblichen Kostensätzen angefertigt werden. Als Vorlage für eine Ausschnittkopierung steht 35mm-Positiv-Material zur Verfügung, für Vorführungen können entweder 35- oder 16mm-Kopien oder auch VHS-Kassetten, für einige Filme seit jüngstem auch DVDs ausgeliehen werden. Ist der Erhaltungszustand eines Filmes gefährdet, sind Ausleihe oder Sichtung leider nicht möglich.
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Bestandsumfang und -erschließung |
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Der Gesamtbestand des Filmarchivs beläuft sich auf ca. 120.000 Filme. Während die Titel aller Filme in einer Datenbank erfaßt und auffindbar sind, ist nur ein kleiner Teil über weitere filmografische Daten oder eine Sacherschließung zu recherchieren. Wegen der unterschiedlichen Findmittel und -methoden recherchieren bei thematischen Anfragen i.d.R. Mitarbeiter des Bundesarchivs für Benutzer. Eine Recherche in schriftlichen und elektronischen Findmitteln zu Filmen ist teilweise auch persönlich möglich; Online-Findmittel können derzeit nur in kleiner Auswahl angeboten werden.
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Weitere Informationen und Flyer |
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Weitere
Informationen zu Rechtsgrundlagen, Kosten, Kontaktadressen, Ansprechpartnern,
Beständen und Öffnungzeiten sind jeweils aktuell aus der
Home Page des Bundesarchivs zu ersehen: www.bundesarchiv.de http://www.bundesarchiv.de/benutzung/hinweise/flyer/index.html |
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